Globaler Glossar


Sie können das Glossar über das Suchfeld und das Stichwortalphabet durchsuchen.

@ | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle

Seite: (Zurück)   1  2  3
  Alle

P

Podcast

Episodenhafte Audio- oder Videobeiträge. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern „Broadcasting“ und „iPod“, dem gleichnamigen mp3-Player von Apple, zusammen. In der Lehre können zum einen bereits vorhandene Podcasts (in der Regel aus dem Internet) als Lehrmaterialien eingesetzt werden und zum anderen können Studierende von der Lehrperson beauftragt werden, selbst Audio- oder Video-Podcasts erstellen, die folglich auch als (Teil-)Leistungen bewertet werden können. Studierende erwerben somit digitale Kompetenzen und der Medienmix bringt Abwechslung und Motivation in die Lehrveranstaltung.



Präsenz (-einheit/-lehre)

Lehre mit physischer Anwesenheit an der Hochschule (vor Ort im Hörsaal oder Seminarraum), Gegenpol zur Online-Lehre, die im virtuellen Raum (entweder synchron oder asynchron) stattfindet.


S

synchron

gleichzeitig (gemeinsam). Synchrone Lehre bedeutet beispielweise, dass Lehrende und Lernende in Echtzeit kommunizieren und lernen bzw. lehren. Ein Beispiel für synchrone Lehre ist eine klassische Präsenz-Einheit einer Lehrveranstaltung. Aber auch eine Einheit in Form einer Videokonferenz oder eine Sprechstunde über einen Chat finden synchron, also gleichzeitig, statt. Das Gegenstück dazu bildet die asynchrone Lehre.



T

Tools

Der Begriff bezeichnet im englischen „Werkzeuge“. Im Kontext von digitaler Lehre sind hier „digitale Werkzeuge“ gemeint, also Plattformen, Programme, Applikationen oder Dienste, die bei der Umsetzung digitaler Lehre hilfreich sein können. Dazu zählen etablierte Tools, wie Lernmanagementsysteme und Autorentools, aber auch eine sich ständig erweiternde und verändernde Liste an webbasierten Anwendungen für unterschiedlichste Anwendungsfelder. Um für den eigenen Unterricht die passenden Tools zu finden, kann es hilfreich sein, in den zahlreichen Toolsammlungen im Internet zu recherchieren. Vorab sollten aber immer die Rahmenbedingungen der eigenen Hochschule hinsichtlich zulässiger Verwendbarkeit geklärt werden.



U

Unidirektionale Kommunikation

nur in eine Richtung. Ein Beispiel für unidirektionale Kommunikation in der Lehre ist ein Forum im Lernmanagementsystem (z.B. das Forum „Nachrichten und Ankündigungen“ im Lernmanagementsystem Moodle), in dem nur die Lehrperson (sowie Personen mit Co-Teacher-Rechten) Beiträge und Antworten verfassen kann. Die Teilnehmer*innen können diese Beiträge lesen, selbst aber keine Beiträge verfassen oder darauf antworten. Vergleiche dazu die bidirektionale Kommunikation.



Use Case

Der Begriff Use Case (Anwendungsfall) kommt aus der Anforderungsanalyse. Dort beschreiben Use Cases mögliche Szenarien, die bei der Verwendung des betrachteten Systems eintreten können. Der eCampus verwendet in Anlehnung daran diesen Begriff für die einzelnen Kurse, die verschiedenste Anwendungsfälle der technologiegestützten Lehre aus mehreren Blickwinkeln betrachten und im Detail beschreiben.



Seite: (Zurück)   1  2  3
  Alle